AIR dient keinen kommerziellen Zwecken

Schon im Jahr 1889 beschlossen die Künstler Fritz Mackensen, Hans am Ende und Otto Modersohn, sich dauerhaft in Worpswede niederzulassen. Modersohn und am Ende waren Studienfreunde von Mackensen und begeistert von den Möglichkeiten, die das Moordorf mit dem weiten Horizont, den außergewöhnlichen Lichtverhältnissen, der rauen, malerisch noch unerschlossenen Landschaft zu bieten hatte.

 

2008 besuchte der Gründer Von Les Montmartrois en Europe, Ulrich Häusler, das erste Mal Mijas Pueblo und war sofort fasziniert von diesem weißen Dorf . 

 

Fortan lud Häusler jedes Jahr KünsterInnen in diesen, für ihn magischen Ort ein. Seine Lichtverhältnisse erinnerten ihn an jene von Worpswede. Dabei förderte er die KünstlerIinnen aus eigener Tasche. 

 

Die finanzielle Unterstützung von Häusler ist seit 2019 auf vier KünstlerInnen pro Winter beschränkt und trotzdem besuchen ihn jedes Jahr weiterhin rund 20 KünstlerInnen, um hier kreativ zu sein. Alles was vor Ort geschieht ist kostenfrei. Ausstellungen, Workshops und andere gemeinsame Aktivitäten entstehen.

Die Stadt Mijas stellt Häusler Räume zur Verfügung , vergibt  Drehgenehmigungen und stellt Kontakte zu anderen Institutionen her, wie beispielsweise TV, Presse und Museen sowie Personen, die ihm helfen, seine Vision, Mijas Pueblo in ein Künstlerdorf zu verwandeln, zu realisieren.

 

Häusler sieht es in erster Linie erst einmal so, dass er als Gastgeber von Freundinnen und Freunden fungiert, die er in den Wintermonaten um sich versammelt, ihnen in seinem Domizil eine Unterkunft gewährt und wenn es mehr sind als er aufnehmen kann, ihnen Unterkünfte vermittelt. Diese sind in Mijas Pueblo im Winter sehr preiswert zu bekommen.

 

2019 kamen noch um die 30 Künstlerinnen und Künstler aus der Umgebung beziehungsweise der deutsch-andalusischen Künstlergruppe von AIR  hinzu, die im Winter beim Projekt Artists in Residence - Mijas Pueblo mitmachen. So sind viele KünstlerInnen hinzugekommen, die sich jetzt auch zu einem neu gegründeten Künstlerstammtisch im Centro de Artes einmal im Monat treffen und an Aktivitäten wie beispielsweise Ausstellungen teilnehmen.

  

Nicht nur von MalerInnen, auch von  SchauspielerInnen, Kameramännern und Fotografen sind diese Lichtverhältnisse oft bei ihrer Arbeit vor Ort gewürdigt worden. Die Faszination dieses Ortes zog  Häusler  immer wieder an diesen Ort und        so entstand "Artists in Residence - Mijas Pueblo".

 

Aktuell wird dieses Projekt von der andalusischen Stadt Mijas und dem deutschen Konsulat in Málaga unterstützt, mit dem Ziel ganz nach dem Vorbild Worpswede, ein andalusisches weißes Künstlerdorf entstehen zu lassen.


 

Mijas Pueblo - Artists Village

Artists in Residence wurde von Ulrich Häusler als ein Treffpunkt der deutsch-andalusischen Kunstszene gegründet und bietet bildenden und darstellenden KünstlerInnen ein großes Netzwerk  mit viel Potenzial, vielfältigen Kunstrichtungen und damit ebenso vielfältigen Möglichkeiten sich kreativ, konstruktiv und international miteinander zu verbinden.

So trifft etwa der deutsche Maler auf die andalusische Tänzerin, die deutsche  Schauspielerin auf den andalusischen Fotografen, der andalusische Musiker auf die deutsche Bühnenbildnerin und die deutsche Schriftstellerin auf den andalusischen Kameramann. Die Konstellationen sind von Treffen zu Treffen anders und spannend.

 


                    www.worpswede.de/                                                             www.lesmontmartroiseneurope.eu/                                                        www.artistsinresidence.es/